Familienverband
Ziering-Moritz-Alemann e. V.

Ziering'sche Familienstiftung

Die Ziering'sche Familienstiftung

Die Ziering'sche Familienstiftung wurde 1516 von dem Magdeburger Domherrn Dr. Johann Ziering durch ein Testament begründet und 1605 in eine Familienstiftung überführt. Die Stiftung vergab bis nach dem ersten Weltkrieg Stipendien zum Studium an junge Männer und Aussteuerbeihilfen an junge Frauen, die eine direkte Abstammung von Emeran Ziering, dem Bruder des Stifters, nachweisen konnten. Die Stiftung wurde von einem Kuratorium verwaltet.

Das Vermögen der Familienstiftung ging zum größten Teil in der Inflation verloren. Der 1935 gegründete Sippenverband Ziering-Moritz-Alemann bemühte sich, auch die Ziering'sche Familienstiftung wieder zu beleben. Das neu angesammelte Vermögen ging dann nach dem zweiten Weltkrieg wiederum durch die Währungsreform in der damaligen Deutschen Demokratischen Republik verloren.

Die Ziering'sche Familienstiftung wurde am 16.1.1955 durch Beschluß des Rates der Stadt Magdeburg (zu dieser Zeit Deutsche Demokratische Republik) zum 1.2.1955 aufgelöst, da sie nach Ansicht des Rates den Stiftungszweck wegen Vermögenslosigkeit nicht mehr erfüllen konnte. – Diese Auflösung hat sich als unwirksam herausgestellt. Die Ziering'sche Familienstiftung wurde am 22.12.2010 durch Eintragung in das Stiftungsverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt als bestehende Familienstiftung des bürgerlichen Rechts reaktiviert.

Der Familienverband Ziering-Moritz-Alemann e. V. (früher Sippenverband Ziering-Moritz-Alemann) ist als Familienbeirat und Familienversammlung in die Verwaltung der Stiftung einbezogen. Er führt die familiengeschichtliche Traditionspflege auf der Grundlage der gemeinsamen Vorfahren fort.


Die Entstehung und die weitere Entwicklung der Ziering'schen Familienstiftung wird in einigen Aufsätzen beschrieben, die in den Jahren 1966-1968 in den Zieringer Nachrichten veröffentlicht wurden: "Aus der Vergangenheit unserer Familien-Stiftung" von Otto Fügner.

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